Preisgekrönte Innovatoren
Exakt 111 Unternehmer- und Innovationspreise wurden im letzten Jahr in der Schweiz vergeben. Gestiftet von der öffentlichen Hand, privaten Stiftungen und einigen namhaften Unternehmen. Die meisten Preisträger stammen aus den Bereichen IT, Life Sciences und der nachhaltigen Entwicklung.
«World Entrepreneur Of The Year»
Am 24. September 2004 zeichnete die Wirtschaftsprüfungs- und -beratungsfirma Ernst & Young zum siebten Mal die Gewinner des «Entrepreneur of the Year»-Wettbewerbes aus. Mit dem «Entrepreneur of the Year»-Award werden Persönlichkeiten geehrt, die über einen herausragenden unternehmerischen Leistungsausweis verfügen. Die Preise wurden in den Kategorien Handel/Dienstleistungen, Industrie/High-Tech und Start-up vergeben. Andreas Müller, Chairman der Schweizer Ernst & Young-Gruppe, zeigte sich erfreut und stolz über die Qualität der Wettbewerbsteilnehmer. "Dies," so Andreas Müller, "ist der beste Beweis für die starke Unternehmerlandschaft in der Schweiz". Verliehen wird der Preis indessen nicht nur in der Schweiz: Am Wochenende des 29. Mai 2005 fand in Monaco bereits zum fünften Mal der World Entrepreneur of the Year® Event statt. An diesem festlichen Anlass nahmen dieses Jahr 34 Unternehmer aus 32 Ländern teil. Die Schweiz sandte den National Winner 2004 - Heinz Aeschlimann, Zofingen - ins Rennen um den Titel World Entrepreneur of the Year®. Für 2005 plant Ernst & Young Wettbewerbe in 42 Ländern!
Zum Entrepreneur Of The Year
Engagierte Förderer
Neben Grossanlässen wie dem Swiss Economic Forum engagieren sich auch viele kleine Stiftungen um die jungen Schweizer Wirtschaftshoffnungen. Oft waren die Stifter selbst grosse Unternehmer, die am Anfang ihrer Karriere ebenfalls um jeden Franken kämpfen mussten. Zum Beispiel William A. de Vigier, der am10. Dezember 2003 verstarb. 1912 geboren und aufgewachsen in gutem Haus im Solothurner de Vigierhof, absolvierte er nach dem Internat eine kaufmännische Lehre bei der Von Roll. Das war nicht nach dem Wunsch des Vaters; der Familientradition entsprechend hätte der junge de Vigier Rechtsanwalt werden sollen. Doch dazu hatte Bill keine Lust. Ihn zog es vielmehr ins Ausland, und davon brachte ihn auch die väterliche Drohung nicht ab:«Dann wirst Du von mir keinen Rappen mehr bekommen.» So fand sich der 24-Jährige bald darauf in London, mit gerade knapp tausend Franken im Sack, dafür aber mit einer Idee im Kopf: Flexible Teile für Baugerüste. Ein Erfolg: Sein Unternehmen wuchs von drei auf zehntausend Mitarbeiter.
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Jahrbuch mit allen Preisträgern
Das Jahrbuch "Swiss Talents for Innovation" (SwiTi) vereinigt zum ersten Mal alle Träger von Innovations- und Unternehmerpreisen in der Schweiz auf einen Blick. Das aufwändig gestaltete Buch enthält ein Vorwort von Bundesrat Joseph Deiss.
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